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	<title>Wasser im Sturmglas</title>
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	<description>&#34;Ich bin ein Freund von Tee und funkelnden Sternen&#34; - frei nach Gisbert zu Knyphausen</description>
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		<title>Das &#8222;Vergiss Mein Nicht!&#8220;-Phänomen</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 12:09:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sturmglas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Sachen vorweg: erstens geht es hier nicht zwangsläufig um meine absoluten Lieblingsfilme, sondern um meiner Meinung nach katastrophal oder überflüssigerweise ins Deutsche übersetzte Filmtitel, die mir sofort in den Sinn gekommen sind. Wahrscheinlich gibt es noch viel amüsantere Beispiele, &#8230; <a href="http://sturmglas.wordpress.com/2012/01/29/das-vergiss-mein-nicht-phanomen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sturmglas.wordpress.com&amp;blog=27536219&amp;post=272&amp;subd=sturmglas&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Sachen vorweg: erstens geht es hier nicht zwangsläufig um meine absoluten Lieblingsfilme, sondern um meiner Meinung nach katastrophal oder überflüssigerweise ins Deutsche übersetzte Filmtitel, die mir sofort in den Sinn gekommen sind. Wahrscheinlich gibt es noch viel amüsantere Beispiele, die mir aber gerade spontan nicht einfallen. Zweitens muss ich gestehen, dass ich wirklich versucht habe &#8211; wenn auch nur kurz und recht dilettantisch &#8211; zu recherchieren, wer für diese kleinen Sünden der europäisch-amerikanischen Filmgeschichte zuständig ist, die das Cineasten- und Sprachliebhaberherz manchmal bluten lassen. Ich habe es nicht herausfinden können. Who’s to blame? Wahrscheinlich irgendwelche Creative Directors des deutschen Teams der entsprechenden Filmstudios. Oder so. Aber jetzt in medias res:</p>
<p>1) <em>Eternal Sunshine of the Spotless Mind</em> oder <em>Vergiss Mein Nicht!</em></p>
<p>Der Anlass: ich habe mit dem Liebsten Schokoladeneis gegessen und diesen sehr traurigen Independant-Liebesfilm geguckt. Großartige Besetzung, großartiger Soundtrack (außerdem spielt Tom Waits&#8217; &#8222;Rain Dogs&#8220; eine Rolle &lt;3).<br />
Der Originaltitel ist ein Vers aus dem Gedicht  <em>Eloisa to Abelard </em>des britischen Aufklärungsdichters Alexander Pope, in dem es um eine tragische Liebesaffäre geht, bei der die Heldin nur durch das Vergessen wieder glücklich zu werden glaubt. Wie im Film.<br />
Nun ist mir klar, dass eine wörtliche Übersetzung hier nicht wirklich funktioniert.<br />
&#8222;Endloses Sonnenlicht des unbefleckten Verstandes&#8220; wäre eindeutig zu viel des Guten. Aber <em>Vergiss Mein Nicht!</em>?!?! Das klingt nicht nach traurigem Oscar-nominierten Indie-Film, sondern nach seichter Romantic Comedy wahlweise mit Hugh Grant oder Ashton Kutcher und Drew Barrimore oder Cameron Diaz. Und DAS ist traurig.</p>
<p><a href="http://sturmglas.files.wordpress.com/2012/01/eternal_sunshine_of_the_spotless_mind_ver31.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-275" title="Eternal Sunshine of the Spotless Mind" src="http://sturmglas.files.wordpress.com/2012/01/eternal_sunshine_of_the_spotless_mind_ver31.jpg?w=640" alt=""   /></a></p>
<p>2) <em>In Bruges</em> oder <em>Brügge sehen&#8230;und sterben?</em></p>
<p>Das ist so ein Sonderfall, to be fair ist der auch ziemlich durchdacht. Wer den Film gesehen hat, weiß nämlich, dass es auf das wesentliche heruntergebrochen wirklich um nichts anderes als &#8222;Brügge sehen und sterben&#8220; geht. Okay, es geht noch um ganz viel anderes und Colin Farrell ist hier wirklich mal sehenswert und überhaupt hat der ganze Film eine ziemlich ungewöhnliche witzig-tragische Atmosphäre. Aber letztendlich geht es um die belgische Mittelalterstadt Brügge und den Tod. Der zweite Punkt: die deutsche Übersetzung ist eine Anlehnung an das geflügelte Wort &#8222;Neapel sehen und sterben&#8220;, das &#8211; wie mir Wikipedia verrät &#8211; entweder ein altes italienisches Sprichwort ist oder aber von Goethe auf seiner tollen Italienreise gesagt worden sein soll. Da hat sich also der verantwortliche Texter oder Übersetzer oder was auch immer schon was bei gedacht. Aber im Vergleich zu <em>In Bruges </em>ist es doch ein ziemlich umständlicher Titel&#8230;</p>
<p><a href="http://sturmglas.files.wordpress.com/2012/01/in-bruges1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-284" title="in-bruges" src="http://sturmglas.files.wordpress.com/2012/01/in-bruges1.jpg?w=640&#038;h=480" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p>3) <em>One Day</em> oder <em>Zwei an einem Tag</em></p>
<p>Diesen Film habe ich nicht einmal gesehen. Ich habe nur &#8211; wieder mal &#8211; das Buch gelesen. Das englische Original. War okay, der Film wird vielleicht auch okay, aber mehr nicht. Aber was gibt es bitte an <em>One Day</em> zu rütteln? Das ist so ungefähr der simpelste Titel, der einem begegnen kann. Ganz abgesehen davon, dass <em>Zwei an einem Tag</em> irgendwie mal rein gar nichts mit der Geschichte zu tun hat, weckt dieser Titel seltsame diffus-perverse Assoziationen&#8230;und das ist ja wohl nicht Sinn der Sache.</p>
<p>4) <em>Finding Neverland</em> oder <em>Wenn Träume fliegen lernen</em></p>
<p>Was ich mit dieser deutschen Übersetzung assoziiere, weiß ich nicht genau. Außer vielleicht das dringende Bedürfnis, klebrigen, fettigen Kitsch an der Tapete neben mir abzuwischen. &#8222;Träume&#8220; und &#8222;Fliegen&#8220;  sind einfach zwei zu große Worte für EINEN Titel. Außerdem: wie soll man bitte so darauf kommen, dass es sich hier um die (fiktive) Lebensgeschichte von J.M. Barrie, dem Autor von <em>Peter Pan</em>, beziehungsweise um die Entstehungsgeschichte des berühmten Theaterstückes handelt? Vielleicht hat mich dieser Titel sogar damals davon abgehalten, trotz Johnny Depp und Kate Winslet ins Kino zu gehen. Nicht zuletzt finde ich die offensichtliche Unterschätzung des Bildungshorizonts des durchschnittlichen deutschen Publikums kurios&#8230;abgesehen davon, dass heute wohl jeder den ein oder anderen Satz in englischer Sprache versteht, können auch über 80-Jährige und Fünftklässler die zwei Wörter <em>Finding Neverland</em> jawohl gerade noch dekodieren. Oder?</p>
<p>5) <em>Never Let Me Go</em> oder <em>Alles was wir geben mussten</em></p>
<p>Geht es bitte noch ein kleines bisschen pathetischer? Das Buch von Kazuo Ishiguro und die meiner Meinung nach grandios-subtile filmische Umsetzung SIND zwar so traurig, dass es einen zerreißen kann (es geht um Klone und Organspende und zu kurzes Leben und verpasste Chancen und unausgesprochene Liebe&#8230;und so), aber sie leben vom Gefühl tauber, leiser Resignation und nicht von dick aufgetragenem Superschmerz. Argh! Vielleicht mal auf den Ton der Geschichte achten??</p>
<p><a href="http://sturmglas.files.wordpress.com/2012/01/never-let-me-go-1-303x4501.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-285" title="never-let-me-go-1-303x450" src="http://sturmglas.files.wordpress.com/2012/01/never-let-me-go-1-303x4501.jpg?w=640" alt=""   /></a></p>
<p>Im Internet kann man sich seitenweise durch dämliche Filmtitelübersetzungen klicken, aber da wird auch meistens auf entsprechend dämliche Filme Bezug genommen. Mich ärgern unglückliche Übersetzungen nur, wenn sie meiner Meinung nach der eigentlich hohen Qualität des Films nicht gerecht werden.</p>
<p>Dass man z.B. die britische Zombie-Bullen-Komödie <em>Hot Fuzz</em> (die zwar vielleicht einen gewissen Unterhaltungswert hat, aber nicht unbedingt zu meinen persönlichen Lieblingsoeuvres zählt) durch den Untertitel <em>zwei abgewichste Profis</em> ergänzt, ist mir relativ egal.  Gleiches gilt etwa für <em>Dodgeball</em> bzw. <em>Voll auf die Nüsse</em> (man merkt, ich bin kein Fan leichter Komödien, in denen es um Sport, Zombies, Sex oder Autos geht). Auch mit der Übersetzung des 80er-Streifens <em>Knightriders</em>  als <em>Ritter auf heißen Öfen</em> kann ich leben. Am Sinnlosesten ist übrigens <em>The Village &#8211; Das Dorf</em>. Oh Mann&#8230;</p>
<p>Es gibt allerdings eine Sache in diesem Zusammenhang, für die ich den Verantwortlichen jetzt schon danken möchte: es geht um die Verfilmung eines meiner Lieblingsbücher – <em>Extremely Loud and incredibly Close</em> von Jonathan Safran Foer. Ich möchte nicht erklären „worum es geht“, da die Handlung an sich nicht das wesentliche ist und man dieses Buch schlicht gelesen haben muss, um zu verstehen, wie GUT es einfach ist.<br />
Wer den Trailer gesehen hat, muss jedoch Böses ahnen, da es sich offensichtlich um eine amerikanische Produktion handelt (und ich meine AMERIKANISCH amerikanisch), die mit Tom Hanks (ja, ok) und Sandra Bullock (och, nööö) eine scheinbar recht verkitschte Hollywoodversion der Geschichte erzählen und den Schwerpunkt auf den armen  kleinen Jungen, der an 9/11 seinen Daddy verloren hat, setzen will. DARUM GEHT ES DOCH GAR NICHT. Ich schweife ab.<br />
Auch wenn ich den Film wahrscheinlich nicht sehen möchte, bin ich unendlich dankbar dafür, dass sie den relativ langen  und ungewöhnlichen Originaltitel Wort für Wort ins Deutsche übertragen haben.<br />
So kommt bald nicht <em>Die Oskar Schell Story</em>, nicht <em>Das Geheimnis des Schlüssels </em>und nicht <em>Ein Junge in New York</em> in die Kinos, sondern:</p>
<p><em>Extrem Laut und unglaublich Nah</em>. Es passt.</p>
<p><a href="http://sturmglas.files.wordpress.com/2012/01/extremely_loud___incredibly_close_22.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-281" title="Extremely_Loud___Incredibly_Close_2" src="http://sturmglas.files.wordpress.com/2012/01/extremely_loud___incredibly_close_22.jpg?w=640" alt=""   /></a></p>
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		<title>Zweitausendelf // drehen wir uns um.</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 01:43:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sturmglas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich kann die Jahresrückblickschwemme, die wie ein bunter, aber sehr zäher Schlamm durch die Medien kriecht bzw. kroch, nicht einfach an mir vorbeiziehen lassen&#8230;doch, eigentlich schon. Ich habe dieses Jahr nur einen mit Interesse verfolgt, und das war wenigstens ein &#8230; <a href="http://sturmglas.wordpress.com/2011/12/31/zweitausendelf-zorro-dreht-sich-um/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sturmglas.wordpress.com&amp;blog=27536219&amp;post=236&amp;subd=sturmglas&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann die Jahresrückblickschwemme, die wie ein bunter, aber sehr zäher Schlamm durch die Medien kriecht bzw. kroch, nicht einfach an mir vorbeiziehen lassen&#8230;doch, eigentlich schon. Ich habe dieses Jahr nur einen mit Interesse verfolgt, und das war wenigstens ein satirischer. Nicht dass ich noch mehr Selbstreflexion nötig hätte, aber mir ist gerade langweilig und deshalb klaue ich jetzt diesen lustigen kleinen persönlichen Blick in den Rückspiegel von <a href="http://ellebil.wordpress.com/">Ellebil</a>.</p>
<p><strong>Zugenommen oder abgenommen?</strong></p>
<p>Beides. Ersteres hatte Gründe. Letzteres folgte auf vorwurfsvolle mütterliche Blicke zunächst in einer leicht radikalen Form &#8211; zwei Monate lang nur Unkraut und keine (!) einzige (!!) Cola (!!!). Gewisse andere colasüchtige Personen in meinem näheren Umfeld wissen, was das für mich für eine Leistung ist. Dann hat es sich schön eingependelt. Habe an Weihnachten in erschreckender Regelmäßigkeit von Verwandten Komplimente bekommen. Diese sind logischerweise nach vier Tagen mit englischem Weihnachtsessen nicht mehr ganz so berechtigt, aber es geht. Aus Thailand werde ich wahrscheinlich sowieso aus Angst, jedes mir unbekannte Gericht könnte geröstete Heuschrecken beinhalten, als Jack Skellington zurückkehren.</p>
<p><strong>Haare länger oder kürzer?</strong></p>
<p>Sie sind immer noch kurz, aber ich machte die glorreiche Entdeckung, dass leichter Regen sie in eine Powerlöckchenpracht verwandelt, zu der ich angeblich stehen soll, ohja! Also stand ich dazu. Mit dem Ergebnis, dass viele Menschen &#8211; durch die natürliche Perfektion im geschwungenen Fall der haarigen Kringel geblendet &#8211; davon ausgehen, dass ich dafür morgens sehr, sehr, sehr lange vor dem Spiegel stehe. Irgendwie kontraproduktiv.</p>
<p><strong>Mehr ausgegeben oder weniger?</strong></p>
<p>MEHR. London hat mein Konto mit einer AK 47 angeschossen, die zwei Monate ohne Semesterticket und ohne Wohnung zur Uni pendeln haben es dann mit einem Samuraischwert aufgeschlitzt und jetzt ist es seit Wochen tot. Wiederbelebungsmaßnahmen werden wahrscheinlich erst nach dem kleinen Ausflug nach Südostasien sinnvoll sein. Ob sie erfolgreich sein werden, hängt von dem Ergebnis der Suche nach einer ertragreichen Nebentätigkeit nächstes Semester ab. Möp. <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Der hirnrissigste Plan?</strong></p>
<p>Alle fünf Referate des Semesters in einen Zeitraum von 1,5 Wochen zu legen. Weil die ja dann schnell weg sind. Note to self: es funktioniert nicht. Jedenfalls nicht ohne für eine Anfang 20-jährige Person ungesunde Nervenkrisen. Und auf diese Schiffsschaukel in diesem Freizeitpark zu gehen, nachdem ich dann leider nicht mehr auf die Achterbahn gehen konnte, weil ich nicht wollte, dass meine schöne gelbe Gesichtsfarbe sich in Elphaba-Grün verwandelt. Oh, und meinen Perso, meinen Reisepass und meine EC-Karte zu verlieren war auch nicht so gut, aber das war ja immerhin nicht geplant *schulterklopf*.</p>
<p><strong>Die gefährlichste Unternehmung?</strong></p>
<p>In dem Hostel in London duschen zu gehen wahrscheinlich. Ist nichts passiert, aber schön ist was anderes. Und mich mit meinem Vermieter anzulegen (aber ganz ehrlich, er war auch eine unappetitliche Körperöffnung, um nicht zu sagen ein kleiner Nazi). Und nachts auf einer Straße zu liegen, weil die Sterne so schön sind, ist auch nicht so klug&#8230;auch wenn es aus Oscar Wildes Mund weise klingen mag. Und nicht zu vergessen der EPISCHE FLEDERMAUSKAMPF auf offenem Feld nach Sonnenuntergang. Ich war allein, sie zu siebt. Aber sie wollten bestimmt nur spielen.</p>
<p><strong>Die teuerste Anschaffung?</strong></p>
<p>Neben den Büchern, Hüten, Tshirts und wasauchimmer aus der britischen Hauptstadt wahrscheinlich die Konzertkarte für Bon Iver. Aber &#8211; sie war jeden Cent wert, JEDEN. &lt;3</p>
<p><strong>Das leckerste Essen?</strong></p>
<p>Ich habe eine Freundin, die den perversesten Couscous-Salat der Welt macht. Ich werde ihn heiraten, wenn ich groß bin. Ansonsten eindeutig das englische Weihnachtsessen. Das schließt Chicken Tikka Masala, traditionelles Christmas Dinner und eine schier unvorstellbare Menge an Cadbury-Schokolade, Mince Pies, After Eights, Christmas Cake und Trifel ein.</p>
<p><strong>Das beeindruckendste Buch?</strong></p>
<p>Dies ist das Jahr der angefangenen und nicht zu Ende gelesenen Bücher. Shame on me! Ich habe mich über eine ziemlich lange Zeit keinem Roman gewidmet, weil ich mit dem Analysieren von Briefen einer jungen Künstlerin und politischen Aktivistin an ihren im Gefängnis sitzenden Liebsten beschäftigt war. Und mit Revolution. Und mit Exilliteratur. BA-Arbeit eben. In London habe ich Waterstone&#8217;s geplündert und unter anderem &#8222;1984&#8243; und &#8222;Super Sad True Love Story&#8220; mitgenommen. Letzteres wird aus mir nicht bekannten Gründen gehyped (oder zumindest kenne ich nur Hipster, die es toll finden) und ich habe es bis Seite 57 geschafft. &#8222;Stadt der Diebe&#8220; hat mich zum Weinen gebracht. Dann habe ich von einem sehr tollen Menschen ein kleines Buch von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deepak_Chopra">Deepak Chopra</a> geschenkt bekommen, das  auf schöne und verständliche Weise viele Fragen an das Leben beantwortet (nein, kein Esoterik-Ratgeber, sondern einfach eine gute Geschichte). Aufgrund krasser Perlentaucher-Rezensionen habe ich &#8222;Die Besteigung der Eiger Nordwand unter einer Treppe&#8220; angefangen. Lohnt sich, aber irgendwie war es damit auch schnell wieder vorbei, weil ich dann mit Hesses &#8222;Demian&#8220; begonnen hab. Hesse ist toll. Lyrikempfehlungen: Erich Fried und Mascha Kaléko!!! Einfach nur genial, beide. Uuuuuuund: ich bekam den MAGNUM-Bildband geschenkt. &lt;3 &lt;3 &lt;3</p>
<p>Da fällt mir ein: ich fand eine alte Momo-Augabe in meinem Zimmer. Ich las sie. Michael Ende regiert.</p>
<p><strong>Der berührendste Film?</strong></p>
<p>Puh&#8230;berührend? Keine Ahnung. Wahrscheinlich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Le_Havre_%28Film%29">Le Havre</a>, aber eher wegen der Person, die gerade neben mir saß. Aber der Film war bestimmt auch toll, chchch. Ich bin stolz behaupten zu dürfen, dass ich im Odeon am Leister Square war. In der John-Le-Carré-Verflimung &#8222;Tinker Tailor Soldier Spy&#8220;. Hab ich nicht verstanden,  war aber irgendwie gut. Über &#8222;The Tree Of Life&#8220; habe ich drei Tage lang nachgedacht. &#8222;Melancholia&#8220; war auch sehr seltsam. Seit &#8222;Midnight in Paris&#8220; bin ich Hemingway-Fan. Favourit (in Deutschland jetzt im Kino, in England gekauft):</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://sturmglas.wordpress.com/2011/12/31/zweitausendelf-zorro-dreht-sich-um/"><img src="http://img.youtube.com/vi/P-WCCdkVDr4/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p><strong>Das beste Lied?</strong></p>
<p>Bon Iver &#8211; Holocene. Live. Hach.<br />
Außerdem vieles von Listener und Ben Howard.</p>
<p><strong>Das schönste Konzert?</strong></p>
<p>Siehe oben. Perfekte Stimmung, perfekte Begleitung, perfektes Repertoire und absolut perfekte Bandaufstellung. Und die Akustik erst. Ja, es sind tatsächlich ein paar Tränchen gefallen. Also, nicht wirklich gefallen, aber sie standen im Auge.</p>
<p><strong>Die meiste Zeit verbracht mit…?</strong></p>
<p>In no particular order:</p>
<p>1) Sinn- und Selbstsuche deluxe / Fahrrad + Felder + einsame besprayte Bank<br />
2) Sinnentleerte und selbstbezogene Gedichte über Sinn- und Selbstsuche schreiben<br />
3) BA-Arbeit<br />
4) Hassliebe Internet</p>
<p><strong>Die schönste Zeit verbracht mit…?</strong></p>
<p><strong></strong>M. Nein, nicht die aus James Bond. Und mit guten Freunden, Bier und Tom Waits.</p>
<p><strong>Vorherrschendes Gefühl 2011?</strong></p>
<p>Nach Gisbert zu Knyphausen (das nächste anstehende Konzert übrigens, juchee!):<br />
EINATMEN UND VORWÄRTS GEHEN.</p>
<p><span style="color:#000000;"><strong><strong>2011 zum ersten Mal getan?</strong></strong></span></p>
<p><strong></strong>Eine Bachelorarbeit geschrieben, Schallplatten gekauft, auf einer Electroswing-Party gewesen, im Hyde Park gechillt, alleine geflogen (krass, erst jetzt??), Tofu gegessen (ja, erst jetzt!), meinen Bruder auf einer &#8222;echten&#8220; Bühne gesehen, für <a href="http://www.blogotheque.net/">La Blogothèque</a> einen Artikel übersetzt, vor mir selbst Angst gehabt, Ukulele gespielt, im Radio &#8222;Bullshit&#8220; gesagt.</p>
<p><strong>2011 nach langer Zeit wieder getan?</strong></p>
<p>Schreiben (außer Uni stuff). Radfahren. Mojito trinken. Rom besuchen. Küssen.</p>
<p><strong>Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?</strong></p>
<p>Mehrere Wochen zu Hause verbringen zu müssen, weil das WG-Zimmer noch nicht frei war. Zugfahren ohne NRW-Ticket. Liebeskummer.</p>
<p><span style="color:#000000;"><strong><strong>Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?</strong></strong></span></p>
<p>Das Leben ist zu kurz, um es allen recht zu machen.</p>
<p><strong>2011 war mit einem Wort…?</strong></p>
<p>lehrreich.</p>
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		<title>Herr Lehmann</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 23:25:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sturmglas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Sein schallendes Lachen ist dreckig und kalt. So kalt wie die Luft der vergangenen Samstagnacht, die letzte in einer Reihe ungezählter Winternächte unter den Brücken einer Stadt voller Studenten und Rentner und Ärzte und Lehrer und Kinder und Clubs und &#8230; <a href="http://sturmglas.wordpress.com/2011/12/14/herr-lehmann/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sturmglas.wordpress.com&amp;blog=27536219&amp;post=209&amp;subd=sturmglas&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sein schallendes Lachen ist dreckig und kalt. So kalt wie die Luft der vergangenen Samstagnacht, die letzte in einer Reihe ungezählter Winternächte unter den Brücken einer Stadt voller Studenten und Rentner und Ärzte und Lehrer und Kinder und Clubs und Bürokomplexe und Museen und Parkanlagen, die ihm seit zwanzig Jahren den Rücken zukehren.  Noch elf Minuten bis die 10 kommt. Unter ununterbrochenem Murmeln setzt er sich auf die Haltestellenbank. Die Frau mit den fünf Einkaufstaschen steht auf und setzt sich auf die andere Seite, das Mädchen mit den zu großen Kopfhörern schaut ihn ein paar Mal von Kopf bis Fuß an, ohne dabei mit dem Nicken zur Bassline aufzuhören, bis sie das Interesse an ihm und seinem Lachen verliert. „16 Jahre war ich bei VW. 16 Jahre meines Lebens. Dieser Scheißkonzern.“</p>
<p>Die Worte werden ziellos ausgespuckt wie vergiftete Dartpfeile und landen irgendwo auf der verregneten Hauptstraße. Mit langsamen Bewegungen suchen zittrige, schmutzige Finger nach der Zigarettenpackung. Sie ist leer. „Scheiße.“ Das geflüsterte Wort löst sich leise in Luft auf. Bahnhofsluft. Sonntagsluft. Resignation. Das Murmeln geht weiter, schwillt an zu einer Tirade aus unverständlichen Beleidigungen, die an niemanden und an alle gerichtet sind. Schattenboxen in einer Welt ohne Zuhörer. Und dann fängt die Geschichte an.</p>
<p>„16 Jahre bei VW. Gelernter Metalltechniker.  Guter Facharbeiter, ja.  Anständig…anständig…war immer da, nie zu spät“. Mütze abnehmen, Kopf kratzen, dreckiges Lachen, weiter im Text: „‘Herr Lehmann, die Leitung möchte mit Ihnen sprechen.‘ ‚Herr Lehmann, Sie haben ein Alkoholproblem, richtig?‘ Ich sag zu ihm: ‚Da sind Sie ja schnell drauf gekommen.‘ ‚Herr Lehmann, wir können arbeitsunfähige Mitarbeiter nicht halten.‘“</p>
<p>Stille. Ein Bus hält, es ist noch nicht die 10. Gefühlte sechs Schulklassen steigen aus, Pubertät trifft auf verbrannte Lebenserfahrung. Sie riechen das Scheitern, versuchen sich an einer Parodie des bitteren Lachens voller verlorener Jahre &#8211; und gehen weiter.<br />
„Jaja, lacht nur! LACHT, euch holen sie auch noch. Ich hatte eine FRAU, versteht ihr? Ich hatte eine Frau…“</p>
<p>Niemand versteht, weil niemand an einer Bushaltestelle sitzt, um den Text einer gebrochenen Hymne mitzuschreiben. „Scheiße. Hat jemand Feuer? Scheiße, ich hab nicht mal was, was man mit Feuer anzünden kann.“ Verrücktes Kichern, als hätte Herr Lehmann eine köstliche Pointe zum Besten gegeben. Außer ihm lacht niemand. Leere Blicke wandern krampfhaft zum Asphalt, zum Dezemberhimmel, nach links. Bloß nicht nach rechts, wo Herr Lehmann sitzt. Ein Mittdreißiger nähert sich der Haltestelle, geht vorbei, dreht sich noch einmal um. Bleibt vor Herrn Lehmann stehen, der aus einem Sekundenschlaf gerissen wird, als ihm eine Packung Zigaretten in den Schoß fällt und ihm jemand auf die Schulter klopft. „Was?? Für mich, was? Hey, DAS nenn ich mal nen guten Mitbürger, hahaaa! Hey, HEY!! Warte mal, was bist du von Beruf?“ „Pfarrer“, sagt der Mittdreißiger, grinst und geht weiter. „Habt ihr gehört? Mein Freund da ist Priester!! Sie sollten dich zum Bischof machen! Nein, nein, nein…zum PAPST! Der verteilt keine Kondome, aber der verschenkt auch keine Kippen! Du bist mein Papst, Junge! Komm gut nach Hause!“</p>
<p>Die 10 kommt. Die langersehnte Rettung für die Dame mit den Einkaufstaschen. Herr Lehmann betrachtet eingehend die Zigarettenpackung als sei sie ein heiliges Relikt. Langsam entfernt er die Plastikfolie, riecht mit geschlossenen Augen am Inhalt und lächelt. Die 10 fährt los und mit ihr alle potentiellen Zuhörer. Herr Lehmann ist allein. Ehemalige Metalltechnikerhände, die mal eine Frau berührt haben, greifen vorsichtig eine der Zigaretten, führen sie langsam zum Mund und vergraben sich in der Jackentasche.<br />
Herr Lehmann hat kein Feuer. Aber das bekommt niemand mehr mit.</p>
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		<title>Metropolis</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 12:01:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sturmglas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>

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		<description><![CDATA[[Ergänze in Gedanken eine stilvolle schwarz-weiße Bilderserie von industrieller Schön- und Kaputtheit.] Heute Nacht heiraten im U-Bahnschacht Graffitifarbe und weißgraue Kacheln, Sprayerpoesie mit Faustschlagwahrheit empört die Einen, bedient die Anderen und küsst verboten die urbane Symmetrie Und die Stadt atmet, &#8230; <a href="http://sturmglas.wordpress.com/2011/10/01/metropolis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sturmglas.wordpress.com&amp;blog=27536219&amp;post=193&amp;subd=sturmglas&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[Ergänze in Gedanken eine stilvolle schwarz-weiße<br />
Bilderserie von industrieller Schön- und Kaputtheit.]</p>
<p>Heute Nacht heiraten im U-Bahnschacht<br />
Graffitifarbe und weißgraue Kacheln,<br />
Sprayerpoesie mit Faustschlagwahrheit<br />
empört die Einen, bedient die Anderen<br />
und küsst verboten die urbane Symmetrie</p>
<p>Und die Stadt atmet,<br />
und die Stadt lebt</p>
<p>Wenn Parks Tagebuch führen würden,<br />
könnte man zwischen Statuen und Laub<br />
jede Geschichte des Alltags lesen,<br />
Fragmente von uralter Freundschaft,<br />
Zigarettenpausen und Melancholie</p>
<p>Und die Stadt atmet,<br />
und die Stadt lebt</p>
<p>Vibrierende Körper im hellen Schatten<br />
von anderen Körpern im luftleeren Raum,<br />
zwischen den Klangwellen drinnen<br />
und der Mondstraße draußen sucht<br />
niemand nach der wandernden Zeit</p>
<p>Und die Stadt atmet,<br />
und die Stadt schwebt</p>
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		<title>Einmal</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 04:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sturmglas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>

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		<description><![CDATA[Einmal wollte ich die Erde verstehen, fühlen, wie der Boden sich dreht, hören, wie die U-Bahnschächte und Kirchturmglocken zur lauten Musik der Stille werden und spüren, dass ich ein Teil davon bin Einen Abend und tausend Jahre saß ich in &#8230; <a href="http://sturmglas.wordpress.com/2011/09/17/einmal/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sturmglas.wordpress.com&amp;blog=27536219&amp;post=93&amp;subd=sturmglas&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://sturmglas.files.wordpress.com/2011/09/dsc012182.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-94" title="SONY DSC" src="http://sturmglas.files.wordpress.com/2011/09/dsc012182.jpg?w=1024&#038;h=753" alt="" width="1024" height="753" /></a></p>
<p>Einmal wollte ich<br />
die Erde verstehen,<br />
fühlen, wie der Boden<br />
sich dreht,<br />
hören, wie die<br />
U-Bahnschächte und<br />
Kirchturmglocken<br />
zur lauten Musik<br />
der Stille werden<br />
und spüren, dass ich<br />
ein Teil davon bin</p>
<p>Einen Abend und<br />
tausend Jahre saß ich<br />
in der Zeitlosigkeit<br />
unter ewigen Ästen<br />
auf ewigem Stein<br />
und es bewegte sich nichts<br />
und es bewegte sich alles<br />
in der lebenden Stadt,<br />
ein sterbendes Blatt<br />
tanzte den Totenwalzer<br />
mit der Frühherbstluft</p>
<p>Über Autobahnen<br />
tränkte Tinte das große<br />
Grau blau und schwarz,<br />
ganz durchlöchert von<br />
den uralten Sternen,<br />
bereit für das<br />
uralte Schauspiel<br />
der Nacht<br />
und bis heute habe ich<br />
es nicht geschafft,<br />
ganz in diesem<br />
Moment zu sein</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://sturmglas.wordpress.com/category/lyrik/'>Lyrik</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sturmglas.wordpress.com/93/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sturmglas.wordpress.com/93/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sturmglas.wordpress.com/93/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sturmglas.wordpress.com/93/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sturmglas.wordpress.com/93/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sturmglas.wordpress.com/93/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sturmglas.wordpress.com/93/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sturmglas.wordpress.com/93/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sturmglas.wordpress.com/93/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sturmglas.wordpress.com/93/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sturmglas.wordpress.com/93/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sturmglas.wordpress.com/93/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sturmglas.wordpress.com/93/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sturmglas.wordpress.com/93/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sturmglas.wordpress.com&amp;blog=27536219&amp;post=93&amp;subd=sturmglas&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Blues</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 03:01:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sturmglas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein cognacfarbener Himmel umspannt die träumende Welt mit müden Schleierwolken, als hätte Gott eine Schachtel kubanischer Zigarren geraucht Halbe Töne der Trägheit aus einem verstimmten Klavier erzählen die gleiche Geschichte wie der Brief aus Paris auf dem Tisch, noch immer &#8230; <a href="http://sturmglas.wordpress.com/2011/09/17/blues/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sturmglas.wordpress.com&amp;blog=27536219&amp;post=80&amp;subd=sturmglas&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://sturmglas.files.wordpress.com/2011/09/dsc01630.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-87" title="SONY DSC" src="http://sturmglas.files.wordpress.com/2011/09/dsc01630.jpg?w=1024&#038;h=636" alt="" width="1024" height="636" /></a></p>
<p>Ein cognacfarbener<br />
Himmel umspannt die träumende<br />
Welt mit müden Schleierwolken, als hätte Gott eine<br />
Schachtel kubanischer Zigarren<br />
geraucht</p>
<p>Halbe Töne der Trägheit aus einem verstimmten<br />
Klavier erzählen die gleiche<br />
Geschichte wie der Brief aus Paris<br />
auf dem Tisch, noch immer mit Rotwein<br />
befleckt</p>
<p>All die leisen Bekenntnisse des Sommers vom letzten<br />
Jahr, nichts als Tinte auf<br />
gelbem Papier, die Worte wandern<br />
schlaftrunken hinaus in die blaue<br />
Nacht</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://sturmglas.wordpress.com/category/lyrik/'>Lyrik</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sturmglas.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sturmglas.wordpress.com/80/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sturmglas.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sturmglas.wordpress.com/80/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sturmglas.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sturmglas.wordpress.com/80/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sturmglas.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sturmglas.wordpress.com/80/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sturmglas.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sturmglas.wordpress.com/80/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sturmglas.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sturmglas.wordpress.com/80/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sturmglas.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sturmglas.wordpress.com/80/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sturmglas.wordpress.com&amp;blog=27536219&amp;post=80&amp;subd=sturmglas&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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